Aschegrau-Schalen
Tiefe, ruhige Grautöne mit feinen Fließspuren der Glasur. Gut kombinierbar für den täglichen Gebrauch, jede Schale mit eigenem Verlauf.
Werkstatt im 7. Bezirk, Wien
Jede Schale und jede Tasse entsteht auf der Töpferscheibe, wird mit Holzasche-Glasur überzogen und im Brennofen fertiggestellt. Der Ofen entscheidet mit. Genau das macht ein Stück zu einem Original.
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Auf der Scheibe formen
Holzasche-Glasur
Brand im Ofen
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In einer Werkstatt im siebten Bezirk entstehen Schalen und Tassen in kleinen Mengen. Kein Fließband, keine Gussform. Jedes Stück wird einzeln auf der Scheibe gedreht, getrimmt und von Hand glasiert. Das dauert länger als industrielle Fertigung, ergibt dafür aber Objekte mit einer eigenen kleinen Geschichte.
Holzasche-Glasuren reagieren empfindlich auf Temperatur, Sauerstoffgehalt und Position im Ofen. Zwei Schalen aus demselben Glasureimer können nach dem Brand unterschiedlich aussehen, in Farbverlauf, Textur oder Glanzgrad. Das ist kein Fehler in der Produktion. Es ist die Eigenschaft, wegen der viele Menschen sich für Holzasche-Glasuren interessieren.
Serien und Einzelstücke
Die Serien sind so angelegt, dass sie sich untereinander mischen lassen. Eine Schale aus der Aschegrau-Serie steht neben einer Tasse aus der Ockerbrand-Serie und wirkt trotzdem stimmig, weil Form und Ton immer aus derselben Werkstatt kommen.
Tiefe, ruhige Grautöne mit feinen Fließspuren der Glasur. Gut kombinierbar für den täglichen Gebrauch, jede Schale mit eigenem Verlauf.
Warme Sandtöne, entstanden bei etwas höherer Ofentemperatur. Ideal für Kaffee und Tee, mit gutem Griff und angenehmem Gewicht in der Hand.
Einzelne Stücke, die aus der Serie herausfallen, weil die Glasur einen ungewöhnlichen Verlauf genommen hat. Für alle, die etwas Unverwechselbares suchen.
Erreichbarkeit
Ablauf
Der Ton wird geknetet und von Luftblasen befreit, bevor er auf die Scheibe kommt. Diese Vorbereitung entscheidet mit, wie sich das Material später verhält.
Auf der Scheibe entsteht die Grundform. Nach dem Trocknen wird der Boden nachgearbeitet, damit Wandstärke und Standfläche stimmen.
Die Holzasche-Glasur wird von Hand aufgetragen. Schichtdicke und Auftragstechnik beeinflussen, wie die Oberfläche später wirkt.
Im Ofen entscheidet sich das Ergebnis endgültig. Temperaturverlauf und Sauerstoffzufuhr sorgen für die charakteristischen Unterschiede zwischen den Stücken.
Warum Cerbolquin
Die Werkstatt arbeitet mit selbst angesetzten Holzasche-Glasuren. Die Bestandteile stammen unter anderem aus eigener Ofenasche, was jede Charge etwas anders macht.
Form und Tonrezeptur bleiben über die Serien hinweg ähnlich. Dadurch lassen sich Schalen und Tassen unterschiedlicher Brände am Tisch kombinieren, ohne dass es zufällig wirkt.
Es wird in begrenzten Mengen gebrannt, angepasst an die Kapazität eines Werkstattofens. Wer ein Stück bestellt, bekommt etwas, das nicht beliebig oft nachproduziert wird.
Fragen zu einem bestimmten Stück, zur Pflege der Glasur oder zur Zusammenstellung eines Geschenks werden direkt aus der Werkstatt beantwortet, nicht über einen anonymen Kundendienst.
Auf der Seite zu Geschenkideen wird erklärt, wie sich Einzelstücke und Serien sinnvoll kombinieren lassen, für unterschiedliche Anlässe und Budgets.